Schröpfen

Schroepfen
Schroepfen

Die Schröpftherapie wird in China seit tausenden von Jahren eingesetzt. Anfangs wurden dabei Rinderhörner verwendet, heute gibt es unterschiedliche Schröpfköpfe: z.B. aus Glas, aus Plastik, aus Gummi, aus Bambus, mit Gummiball, mit Ventil…

Beim Schröpfen wird in den Schröpfgefäßen ein Unterdruck hergestellt und die Haut je nach Therapieziel mal mehr mal weniger in das Schröpfgefäß eingesogen.
Dadurch kommt es lokal zu einer Vermehrung der Durchblutung und zur Anregung der Stoffwechseltätigkeit. Auch die unter der Haut liegenden Strukturen (Blut- und Lymphgefäße, Talgdrüsen, Nervenenden, vegetatives Nervensystem, Haargefäße, Rezeptoren) werden stimuliert.

Auf diese Weise gelingt es, Qi und Blut zu stärken, die Abwehrkräfte zu stärken und lokal oder generalisiert Stagnationen zu lösen.
Darüberhinaus kommt es durch den Abtransport von Schlacken aufgrund der vermehrten Stoffwechseltätigkeit zu einer Reinigung des Blutes. Über die Anregung des vegetativen Nervensystems ist diese Therapieform auch bei emotional bedingten Zuständen (z. B. Schulter-Nacken-Schmerzen aufgrund von großer innerer Anspannung) angezeigt.

Aufgrund dessen findet die Schröpftherapie Anwendung bei schmerzhaften Bewegungseinschränkungen, Muskelhartspann, Sehnenverhärtungen, Durchblutungsstörungen, Gelenkbeschwerden, Verdauungsstörungen, Ödemen, psychischen Problemen, Erkältungen, ADS, Besenreisern, Bluthochdruck u.v.m.